Dienstag, 10.05: Plovdiv, Veliko Tarnovo
Nach dem Frühstück und dem Auschecken wollten wir eigentlich nur den Motor wieder fest am Rollstuhl anbringen, da dieser dauerhaft am Schlackern war. Dabei stellten wir dann allerdings fest, dass das Schlackern nicht von losen Schrauben herrührte, sondern an der gebrochenen Achse lag. Also haben wir die Achse notdürftig getaped und L hat probiert, einen Ersatz zu beschaffen (mal sehen ob das klappt, nach ein paar Stunden umhertelefonieren konnte aber jemand sogar Deutsch!) – also gibt es in ein paar Tagen in Bukarest vielleicht eine neue, heile Achse.
J war derweil in der Altstadt umhergestreift und hat dort ein paar Werkstätten sowie diverse traditionelle Häuser entdeckt. Auch die Aussicht vom Berg, wo wir gestern auf Stadtführung waren, wollte nochmal genossen werden.


Dann wurde es Zeit, zum Zug zu gehen – es gab genau einen durchgehenden Zug täglich, ansonsten müssten wir umsteigen. Und ab ging die Fahrt, zunächst durch die Ebene, dann erst entlang des Balkangebirges und schließlich durch spektakuläre Tunnel und entlang diverser Schluchten durch selbiges durch auf die andere Seite, wo Veliko Tarnovo lag.

Gegen Abend kamen wir dann in Veliko Tarnovo an und mühten uns mit nur einmal verlaufen (dank Lisas Talent, Menschen anzusprechen) den Berg hoch und runter in unser Hostel. Gute Nacht! War das ein anstrengender Tag!