Ein Tag in Belgien

Do, 15.6: Liège, Bruxelles/Brussel

Heute habe ich mir Liège im Hellen anschauen dürfen. Die Altstadt ist richtig schön, aber sehr Auto-dominiert. Überall Straßen, teilweise mehrspurig, zerschneiden die Stadt. Immerhin wird gerade an einer Tram gebaut, die Baustellen dafür sind überall zu sehen und machen es dem Fußgänger schwer, die Fußgängerzone entlang zu gehen. Vielleicht entsteht auch dadurch der Eindruck, dass hier alles nur Autobahnen hat, schließlich wird man statt durch die Fußgängerzone momentan an der großen Hauptstraße entlang umgeleitet.

Nichtdetsotrotz ist die Stadt sehr schön, man kann eine endlos lange Treppe hinaufgehen und sie von oben anschauen, und wenn man runtergeht, ist dort direkt eine Brauerei zum Belohnen. Nur dass diese erst ab 13:00 aufmacht, hat man mir nicht gesagt. Also musste ich mit Pommes anstatt Bier als Belohnung vorliebnehmen – auch keine schlechte Wahl.

Am frühen Nachmittag ging es dann zum Bahnhof, wo L gerade mit dem Zug aus Aachen ankam. Zusammen sind wir dann nach Brüssel gefahren, haben die Stadt im Schnelldurchlauf erkundet (schöne Kirchen, sehr viele internationale Stadtteile, leckere Pommes) und sind dann abends in den letzten Eurostar nach London gestiegen.

Leider mussten wir in der Sicherheitskontrolle zum Eurostar unsere Gaskartusche abgeben – angeblich explodieren die im Tunnel – aber dafür haben wir ein Upgrade in die „Business Premier“ (oder so) Klasse bekommen – woanders gab es keinen Platz für Rollstühle. Und damit bekamen wir auch kostenloses Essen und Trinken auf der Fahrt (lecker) und kamen leicht beschwipst (ok, L war vielleicht ein bissle mehr beschwipst) vom französischen Wein zwei Stunden später in London an.

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