Donnerstag, 28.04: Thessaloniki
Nachdem ich endlich mal gemütlich ausschlafen konnte, 10 oder so, war das mein Tag. Hab dann kurz die Wäsche in die Maschine geschmissen und hab mich dann zu ein paar Leuten zum bissle schwätzen gesetzt. Einer, der Hostel-Papa, schlug vor in der Stadt was essen zu gehen und da hab ich mich natürlich angeschlossen. Er führte uns durch sämtliche Nebenstraßen bis runter in die Stadt und zeigte uns ein ausgezeichnetes und günstiges Restaurant (Unter 3,50 für ne riesige Portion).
Bevor es wieder ins Hostel ging hab ich mir am Bahnhof noch schnell ein Zugticket für den nächsten Tag besorgt, da konnte ich ja schließlich noch nicht wissen, dass das gar nicht notwendig sein würde.
In Hostel habe ich dann genau das richtige für so einen Tag gemacht, ihr könnt es euch sicherlich schon denken – Richtig, nichts. Ok, und natürlich auch ein bissle telefoniert. Bin danach ja ziemlich süchtig 😀
Abends, die Crew vom Morgen und ich saßen wieder zusammen und haben einfach wieder geschwätzt, den Abend genossen und Bier getrunken, als die Niederländer ankamen und dann ging der Abend eigentlich erst richtig los. Aus dem geselligen Beisammensitzen wurde richtige Partystimmung. Aber bevor wir zu einer Bar ziehen konnten, hatte nur eins gefehlt: J.
Nachdem J dann kurz vor Mitternacht zurück vom Wandern kam, gab es direkt ein Bier. „Wollen wir nicht noch eine Nacht verlängern und mit den Leuten ausgehen?“, fragte L. Gesagt, getan und los ging es mir einer junger bunten Gruppe aus 2 Niederländern, 1 Spanier, 1 Bayer und uns auf die Suche nach ner coolen Bar.
Die Suche war zum Glück nicht schwer und wir haben eine echt super coole Bar mit richtig nicer Musik gefunden. Hab nur leider vergessen wie die hieß und wo sie genau war.




Der Abend verging viel zu schnell in der Bar und bevor wir uns umschauen konnten – machte die Bar zwischen 4 und 5 zu. Wäre natürlich jetzt schön gewesen, sich schnell Pommes zu holen und dann entspannt zum Hostel zu machen. aber zum Glück ist J ein richtiger Partycrasher gewesen. Nachdem ich ihn eine Sekunde aus den Augen gelassen hatte, war er weg. Da ich wusste er hatte kaum Akku noch und das vor allem ich den Schlüssel fürs Hostelzimmer hatte, mussten wir ihn noch 10 Minuten suchen, bevor er ans Telefon gegangen ist und irgendwie den Weg wieder zu uns zurück gefunden hat.
Der restliche Rückweg war zum Glück wenig aufregend und glücklich und ein bisschen angetrunken sind wir dann in Tiefschlaf gefallen.