Einmal Øresund und zurück

Donnerstag, 9.6: Kopenhagen, Malmö

Eigentlich hatte L Fieber, dennoch kämpfte sie sich tapfer zur letzten Stadt auf unserer Reise. Wir fahren mit dem Øresundzug die knapp 35 Minuten nach Malmö, und da die hier mindestens alle 20 Minuten fahren, können wir einfach zum Bahnhof laufen. In Malmö besuchen wir eine Stadtführung, wo wir begeistert von Gustavs, Adolfs und den anderen schwedischen Königen erzählt bekommen, eine Kirche sehen, die vom Aussehen her aus Lübeck geklaut wurde (der Architekt hat sich „stark inspirieren“ lassen) und erfahren, warum der Greif das Wappen der Stadt ist. Da Malmö auch sehr viel Grün hat, besuchen wir auch ein paar Parks und erfahren, dass hier jede:r das Recht auf einen Kleingarten in oder vor der Stadt hat – das erklärt die große Zahl davon in der Umgebung.

Der Greif, hier auf einer großen Kugel

Nach der Stadtführung gehen wir noch in einen Lakritz-Laden (mmmmh) und dann die Fußgängerzone entlang zur „Triangeln“, wo man günstig was zu essen bekommt und auch den Zug nach Kopenhagen erwischen kann. Also essen wir dort noch in Ruhe, schauen uns nochmal um und wundern uns ein wenig über die Hochschul-Absolventen, die hier groß feiern und mit speziellen Hüten auf Autodächern durch die Stadt gefahren werden, hupend und gröhlend, als würde in Deutschland jemand heiraten.

Eine der vielen Kirchen hier

Danach fahren wir zurück nach Kopenhagen, um uns ein wenig zu entspannen und dann nochmal die Stadt anzusehen. Nach einem kurzen Spaziergang hier in der Stadt kommen wir an einem Burger-Geschäft mit besorgniserregendem Namen vorbei..

Lust auf Burger?

Dann gehen wir noch auf die alte Stadt/Hafeninsel, Christianshavn, wo sich der selbsternannte Freistaat Christiania befindet. Neben Lastenrädern und dem allumfassenden Geruch nach Cannabis gibt es dort künstlerisch aussehende Gebäude und ein Badhaus zu besehen, vor letzterem sind einzelne nackte Menschen, die wohl gerade auf dem Weg in den kleinen Tümpel daneben sind, um sich abzukühlen.

Zum Abschluss unseres Urlaubs holen wir uns dann noch ein wenig Bier, setzen uns an den Hafen und genießen die Abendsonne. Skål!

Da ist der alte Hafen – aber inzwischen geht die Stadt viel weiter, das Meer geht hier so flach rein, dass sehr viel aufgeschüttet wurde

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