Vier auf einem Schlag

Mittwoch, 18.05: Budapest, Krakau

Eigentlich wollten wir die heutige Strecke im Nachtzug zurücklegen, doch dieser war ausgebucht. Also ging es mit dem frühen Zug via Bratislava (Slovakei) und Ostrava (Tschechien) nach Krakau. Damit waren wir heute in ganzen vier Ländern! Immerhin fährt der Zug direkt, also schnell zum Bahnhof. Eigentlich wollten wir und heute nach der kurzen Nacht mal ein Taxi gönnen, allerdings braucht das nächste ganze 10 Minuten zu uns und nochmal 10 zum Bahnhof. Und unser Zug fährt in 25 Minuten.

Wie gut, dass man die Strecke in 15 Minuten gelaufen ist. Also gelaufen, nicht gegangen. So kommen wir knapp 10 Minuten vor Abfahrt (J hat unterwegs sogar noch Frühstück gekauft) verschwitzt am Bahnhog Nyogati an. Uns erwartet ein moderner Waggon (leider ohne FensterAuf, dafür aber mit ausreichend Fahrrad- und Rollstuhlplatz; wenn die nicht sabotiert worden wäre, sogar mit automatischer Pumpe fürs Rad) der ungarischen Bahn. Kein Geschwanke, nur pure Fahrfreude.

Eigentlich wollten wir länger in Bratislava bleiben als ein paar Minuten, aber wir waren halt zu lange in Istanbul und Griechenland, also machen wir das ein anderes Mal (die Fenster könnten auch mal geputzt werden)

Nach knappen acht Stunden kommen wir dann am Nachmittag in Krakau an und fallen aus dem Bahnhof direkt in ein riesiges Shopping-„Paradies“. Willkommen im Kapitalismus, Polen! Wir wollen doch nichts kaufen, nur in die Stadt kommen. 500m Laden rechts und Laden links später stehen wir dann tatsächlich auf dem Bahnhofs-Vorplatz. Geschafft!

Wir bringen also unser Gepäck weg (bequemes Vierbettzimmer, nur sehr komische Atmosphäre mit den Einzelbetten), machen uns was in der Hostelküche zu kochen und gehen dann in die Stadt. Insgesamt sehr viele alte Gebäude, eine Mischung diverser Stile und viele Restaurants in ebendisesn Gebäuden erwartet uns. Und überall Drachen und Dinosaurier!

Was auch immer dieser Dino uns sagen will, wir verstehen seine Sprache nicht..

Nach einem ausgiebigen Spaziergang durch die Altstadt gehen wir früh ins Bett, um uns morgen früh die Stadt im Hellen ansehen zu können.

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