Montag, 16.5: Budapest
Nach ewiger Passkontrolle an der ungarischen Grenze (auf unsere wurde nur kurz draufgeschaut, aber die Ukrainerinnen mussten ihre Fingerabdrücke abgeben und Fotos machen lassen) kamen wir mit knapp 100 Minuten Verspätung in Budapest an. Entspannt für uns, denn der Zug sollte eigentlich nach Wien weiterfahren, wurde aber jetzt in Budapest stehen gelassen. Wir konnten uns also beim Aussteigen alle Zeit der Welt lassen.
Dann noch schnell das Ticket für den Nachtzug nach Polen holen, und ab zum Hostel – das war der Plan. Doch die Nachtzüge sind alle ausgebucht, also fahren wir einen Tag später tagsüber. Bezahlen konnten wir auch nicht so leicht, denn die Ungarn haben neue Scheine, wir sind mit alten angereist, die wir erstmal in der Post gegen neue umtauschen mussten.
Mit frischem Geld ausgestattet ging es dann in die absolut nicht barrierefreie U-Bahn (Eingang mit Rolltreppen, Ausgang mit Rolltreppen und kurzer Treppe) und dann das Gepäck im Hostel abstellen.
Dann stand für heute auf dem Plan: Entspannen und mal nicht herumlaufen. Also sind wir in die Széchenyi-Therme gefahren und haben es uns den Tag lang gut gehen lassen. Und ganz nebenbei haben wir damit eine der Sehenswürdigkeiten der Stadt gesehen. Es gab knapp 20 Becken verschiedenster Temperaturen, einige Saunen und ein Bier-Bad (das extra kostete, und da wir eh mehr als überwältigt waren haben wir uns das für den nächsten Besuch aufgehoben).

Als wir des Abends raus sind, haben wir noch großen Tumult mitbekommen – am folgenden Tag hat uns jemand gesagt, dass es wohl eine Bombendrohung gab. Das erklärt die abgehetzten, gestressten Mitarbeitenden sowie die Polizei, die das Gebäude in dem Moment (zu sechst..) stürmte, als wir es verlassen haben.
Wir sind dann gemütlich zurück geschlendert und haben den Check-in gemacht und uns erstmal eingerichtet. Abends ging es dann noch ein wenig spazieren, wir haben ein bisschen Bier probiert (naja, war eher mittel lecker) und uns ein wenig was angeschaut. Dann war der Tag auch schon rum und wir sind entspannt und müde ins Bett gefallen.

1 Kommentar
Kommentieren →Oh, wow, dieses Bad kommt mir echt bekannt vor. Aber vermutlich sehen diese vielen Budapester Bäder sich in meiner Erinnerung auch einfach ähnlich.