Unser letzter Stop

Dienstag, 7.6: Göteborg, Kopenhagen

Da es uns immer noch nicht so hundertprozentig gut ging, fiel die schwere Entscheidung, Kopenhagen anstatt Oslo und Bergen in den letzten Tagen zu besuchen. Aber letztere laufen uns ja hoffentlich nicht weg! Wir machten also entspannt noch einen Tee, dann ging es entspannter zum Hauptbahnhof. Dort erwartete uns eine „Gumminase“, einer dieser dänischen Züge, die so aussehen, als hätte man den mit schwarzer Gummimasse ummantelten Zug einfach aus einem langen Strang abgeschnitten.

Da geht es den Øresund rüber – leider erkennt man nicht die Stelle, an denen zunächst vier Pfeiler mit schwedischer, dann vier mit dänischer Flagge kommen. Das im Hintergrund dürfte das verschwommene Malmö sein

In Kopenhagen angekommen beziehen wir unser Hostelzimmer direkt am Bahnhof und gehen direkt erstmal in die Küche – endlich hat es mal wieder eine anständige, und nicht nur ne Mikrowelle. Während des Essenmachens spricht auf einmal jemand uns an: „Bist du J?“ – eine alte Schulkameradin, die vor fast 10 Jahren gemeinsam mit J Abitur gemacht hat, ist auch hier im Hostel untergekommen. Witzigerweise sogar im selben Zimmer, aber das soll sich erst später herausstellen. Zufälle gibt es.

Nach dem Kochen gehen wir entspannt durch die Innenstadt, folgen den markierten Linien auf der Karte aus dem Hostel, die sich allerdings nicht als Route zu den Sehenswürdigkeiten herausstellen, sondern als Fußgängerzonen. Sind die hier groß und zusammenhängend! Und an etlichen Sehenswürdigkeiten führen sie auch vorbei.

Danach laufen wir nochmal in den alten Hafen, drehen dort eine Runde und machen dann entspannt zurück. Morgen wollen wir uns eine Stadtführung anhören, und so ganz fit fühlen wir uns immer noch nicht, also gehen wir früh schlafen.

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