Fretiag, 22.04., Patras, Athen
In Patras angekommen, mussten wir erstmal die paar Kilometer von der Fähre in die Innenstadt laufen. Nach ein wenig Fragen und mit der Hilfe des Telefonjokers einer Dame, die auf einen Bus wartete fanden wir dann auch heraus, wo der Bus nach Kiato – unser erster Zwischenstop auf den Weg nach Athen – abfährt. Auf dem Weg ging es noch durch die belebte Fußgängerzone mit lauter Cafés und Geschäften, und dann kamen wir am Bahnhof an.
Die Bahnlinie von Athen nach Patras ist noch im Bau, daher gibt es momentan von Patras nach Kiato einen Bus-Service der griechischen Bahn. Hoffentlich ändert sich das demnächst, aber wir durften noch knapp über eine Stunde im Bus über die Autobahn schaukeln. Für die letzten 1,5 Stunden ging es dann mit dem Regionalzug nach Athen.

In Athen angekommen, ging es zunächst zum Hostel, das Gepäck abstellen. Auf dem Weg dorthin haben wir allerdings schon die erste Straßenschlägerei gesehen. Dann sind wir in die Stadt gegangen, haben ein wenig zu Essen geholt und sind dann schlafen gegangen – wir hatten schließlich zwei kurze Nächte hinter uns.

Eines hat uns allerdings während des Spaziergangs sehr gewundert: Überall standen die Leute an den kleinen Kirchen vor den Türen, man hörte im Vorbeigehen den Gottesdienst – und als uns beim Essen dann plötzlich ein Kreuzzug entgegenkam war klar: Die feiern dieses Wochenende Ostern!