Ein Auf und Ab

Tag 10, Dienstag, den 19.April 2022 in Monaco

Es war ein sonniger Dienstag im April, als wir morgens sehr spontan unseren Aufenthalt in Nizza um einen Tag verlängerten. Die Hitze und lud uns nach Monaco ein und so folgten wir ihrem Ruf. Schwierigkeiten in Nizza beim durchgehen der Sicherheitsschranke am Bahnhof hielten uns nicht auf, allerdings vermissten wir so unseren eigentlichen Zug.

In Monaco kamen wir frisch gestärkt an, um dann festzustellen, dass diese Stärkung goldrichtig war. Monaco war noch viel hügeliger als wir uns das so vorgestellt haben. Unser eigentlicher Plan war es, kein Busticket zu kaufen und die öffentlichen Aufzüge zu benutzen. Ein rundherumblick lies uns aber diesen Plan vergessen und zwei Tagestickets für je 5,50 kaufen.

Wir setzten uns dann in den Bus um Richtung „Garden Exotic“ zu fahren. Auf dem Weg dorthin sahen wir einen anderen Park durch den wir gegangen sind und das Nationalmusem, das zum verweilen einlud. Erst machten wir es uns kurz davor gemütlich, aber kaum das wir dort saßen kam ein Mitarbeitender und hat uns gesagt, dass wir mit dem Rollstuhl und der sehr großen Stufe aufpassen müssen, weil es dort schon mal zum Unfall gekommen sei. Anschließend sind wir spontan rein gegangen. J war als meine Begleitung kostenlos. Dort drin erwartete uns vor allem moderne Kunst in Filmen.

Danach schauten wir uns noch alles mögliche an, das Casino (aber nur von draußen mit Joshuas Sandalen wäre wir da nicht reingekommen), die Altstadt, den Prinzenpalast (leider auch nur von draußen, da es noch keine Session war) und und und seht lieber selbst:

Zu letzt haben wir noch die Zeit ein bissle am Strand genossen und sind gegen frühen Abend wieder zurück nach Nizza gefahren und haben gemütlich im Hostel zu Abendgegessen. Danach sind wir noch in der Altstadt von Nizza spazieren gegangen und haben am Strand den Tag beendet.

Barrierefreiheit in Monacco: Alles ist dort sehr bemüht, aber nicht immer bis zu Ende durchgedacht. Es gibt an vielen Stellen Aufzüge um Höhenmeter leicht wet zu machen. Allerdings heißt das nicht das man trotzdem keine Höhenmeter hinter sich bringen muss. Teilweise war der Weg runter auch extrem anstrengend und Kräfteraubend. Mein Tipp daher: Geld in das Busticket (egal ob Einzelkarte, 10er oder Tagesticket) stecken und sich trotzdem Hilfe mitnehmen.

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