Zugbrücke nach Avignon

Freitag, 15. April: Mollet del Vallès (Barcelona), Cerbere, Avignon

Da wir nicht daran gedacht haben, dass fast ganz Spanien während der Woche vor Ostern („Semana Santa“) Urlaub hat, waren wir doch recht überrascht, wie teuer ein einfaches Hostel in spanischen Städten war. Also haben wir beschlossen, Spanien wieder zu verlassen, denn mehr als 40€ pro Kopf und Nacht war einfach mal das günstigste was wir in Spanien finden konnten, und das war ein n-Bett-Zimmer (n groß), das wir uns teilen müssten.

Also ging es mit der Bimmelbahn wieder an die Grenze, diesmal nach Cerbere auf der französischen Seite. Dort hatten wir eine Stunde Aufenthalt, die wir zum frühstücken und zum Ticketerstattungs-Formular ausfüllen nutzten (den ausgefallenen Nachtzug haben wir ja nicht benutzen können) – und natürlich wollte die SNCF-Seite mich andauernd auf französische Seiten weiterleiten.. Irgendwann gab es zum Glück ein Freitext-Feld, dort konnte ich das Problem auf Englisch beschreiben. Mal schauen, was daraus wird.

Dann ging es durch den super Barrierefreien Bahnhof (keine Aufzüge, nur Treppen zum Zug – als wir am Gleis waren, sagte uns die Security, dass der barrierefreie Weg über die Gleise verliefe) zum französischen Zug. Aber da hatte L schon so viel Hilfe bekommen, dass sie es schon mühselig geschafft hatte.

Vier Stunden später und L hat einen neuen Freund im Zug gewonnen – der Austausch zwischen den beiden war „<Satz auf Französisch>“ – „Je ne comprend pas français“, und das wiederholte sich während der Fahrt n Mal.

Irgendwann kamen wir dann auch in Avignon an und streiften über den Radweg an der Rhône zu unserer Bleibe. Dann nochmal kurz in die Stadt, ein wenig bei Nacht herumstreifen.

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